TIPP DES TAGES

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Zufluchtsorte und Nistkästen anlegen

Die Vielfalt von Nistkästen und Zufluchtsorten ist genauso groß wie die Vielfalt ihrer potentiellen Bewohner. Nistkästen erweisen nicht nur den Bewohnern einen Dienst, sondern ermöglichen auch die unmittelbare Beobachtung der Natur. Einige zusammengelegte Hölzer können beispielsweise Igeln als Zufluchtsort dienen, während abgestorbene Bäume ein Paradies für den Baumläufer sein können. Nachfolgend einige Tipps, wenn Sie selbst einen solchen Zufluchtsort anlegen möchten:

- Wählen Sie einen Standort, der für die Art, die Sie dort ansiedeln möchten,
   geeignet ist.

  • Böschungen sind ideal für kleine Säugetiere, bestimmte Amphibien oder Hummeln.
  • Igel tummeln sich am liebsten ganz hinten im Garten und im Schatten.
  • Fledermäuse bevorzugen Lichtungen in Südlage.
  • Schleiereulen fühlen sich am wohlsten in unbewohnten Gebäudebereichen (Speicher oder Scheunen).

- Stimmen Sie die Ausrichtung, die Größe der Öffnung sowie die Form des Nistkastens auf die biologischen Eigenschaften des gewünschten Tieres ab. Meisen beispielsweise benötigen eine runde, 5 cm große Öffnung, wohingegen die Öffnung für Rotkehlchen größer sein muss.

- Verwenden Sie für Ihre Nistkästen keine lackierten Holzteile und denken Sie daran, für Regen- und Windschutz zu sorgen. Zur Vermeidung von Rost verwenden Sie am besten spezielle Schrauben. Für die Befestigung ist es besser, ein Seil zu verwenden, als Nägel in einen Baum zu hauen.

- Nistkästen sind nur eine Möglichkeit für den Schutz von Vögeln. Ebenso empfiehlt es sich, einheimische Bäume, Sträucher und Pflanzen anzusiedeln, die Vögeln Nahrung in Form von Früchten und Insekten bieten.

Alte, abgestorbene Bäume sollten Sie nicht fällen, denn deren Hohlräume sind der natürliche Lebensraum von Insekten und Vögeln.