TIPP DES TAGES

  • Les reines de la nuit

 

Natura 2000

Die progressive Umsetzung der Natura 2000-Politik – neben Maßnahmen zur Aufklärung und Begleitung – stützt sich auf zwei Mechanismen:

  • Einhaltung spezifischer Vorschriften, die die Erhaltung der Biodiversität in den Natura 2000-Gebieten ermöglichen. Für diese Auflagen ist eine finanzielle Entschädigung erhältlich:
    • für Eigentümer durch die Befreiung von der Erbschafts- und Grundsteuer;
    • für Waldbesitzer durch eine jährliche Entschädigung von 40 €/Hektar;
    • für Landwirte durch eine jährliche Entschädigung von 100 € (Wiesen ohne sensible Arten) oder 440 €/Hektar („Habitate“ und „Artenhabitate“);
  • Umsetzung von Praktiken, die die Erhaltung und Entwicklung der Biodiversität in den Natura 2000-Gebieten ermöglichen. Möglich sind ebenfalls finanzielle Hilfen für Maßnahmen zur Wiederherstellung (Wiesen mit Gehölz oder Gebüsch, verwuchterte Heiden usw.). Insbesondere Landwirte haben dabei die Möglichkeit, auf Agrar-Umweltmaßnahmen zurückzugreifen, deren Betrag sich nach den jeweiligen Umständen richtet.

Dass die Entschädigungen im Rahmen von Natura 2000 so vielfältig sind, liegt an den Unterschieden zwischen den Lastenheften für die Bewirtschaftung, die sich an den Habitaten und Arten orientieren.

 

Arnika

© SR

Neuntöter

© RD

Kleine Hufeisennase

© JLG

Skabiosen-Scheckenfalter

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