TIPP DES TAGES

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Beihilfen und Verpflichtungen

Die Natur aufzuwerten ist kein einfaches Unterfangen. Eher Quantität? Oder eher Qualität?. Dazu sind Verpflichtungen, freiwillige Maßnahmen und Fördermittel zu kombinieren. Ungeachtet der Akteure, d.h. Landwirte oder Bürger, sind die Mechanismen identisch. Allerdings sind die Verfahren, die Mittel und die Auswirkungen der naturorientierten Strategien verschieden.

Für die Bürger resultieren die Verpflichtungen im Hinblick auf Naturschutz aus der Naturschutzgesetzgebung (d.h. Erhaltung der Arten und ihrer Lebensräume usw.) sowie aus der Raumordnungsgesetzgebung (Einhaltung der Sektorenpläne, Erhaltung von Hecken usw.). Freiwillige Maßnahmen für die Natur werden von zahlreichen Beteiligten (Lehrer, Verbände, Behörden usw.) durchgeführt, wohingegen Beihilfen für die Anpflanzung und den Unterhalt von Hecken und hochstämmigen Obstbäumen vergeben werden können.

Für Landwirte sind die Verpflichtungen im Umweltbereich im Allgemeinen sowie im Naturschutz im Besonderen in der Cross-Compliance-Regelung integriert. In Natura 2000 Gebieten können die Auflagen noch höher sein, werden dann jedoch durch eine spezifische Prämie kompensiert. Bei Verstoß gegen diese Regelungen werden die europäischen und regionalen Finanzhilfen für Landwirte verringert bzw. gestrichen.

Das wichtigste Finanzinstrument für Landwirte, die sich für Umweltschutz und Sanierung der Natur einsetzen, ist unter Einhaltung der Lastenhefte verfügbar und trägt die Bezeichnung „Wallonisches Agrarumweltprogramm“.

Auflistung der Beihilfen