TIPP DES TAGES

  • Les reines de la nuit

 

AgriNature – Teil des ökologischen Netzes

Das ökologische Netz einer Art umfasst die Gesamtheit aller Lebensräume, die von dieser Art bewohnt bzw. durchquert werden.

Beispiel:

Die Kleine Hufeisennase, eine in Wallonien äußerst selten gewordene Fledermausart, braucht zum Überleben zahlreiche Lebensräume. Natürliche Höhlen, Dachböden und sonstige Hohlräume dienen als Lebensraum tagsüber. 

Nachts jagen die Fledermäuse auf Wiesen, Lichtungen, im Unterholz sowie in der Nähe von Teichen und Wasserstellen Insekten. Diese Zonen werden als „Kernzonen“ (1) und „Entwicklungszonen“ (2) bezeichnet.

Um sich zwischen Hohlräumen und Jagdgebiet hin und her zu bewegen, benötigt diese Art zudem Hecken und Baumreihen, da sich Fledermäuse niemals über offene Zonen hinweg fortbewegen. Diese Zonen heißen „Verbindungszonen (3).

Zusammengenommen bilden diese Zonen, die den gesamten Lebens-, Nahrungs- und Flugraum darstellen, das ökologische Netz der Art.

Wird das ökologische Netz in der Gesamtheit einer Region betrachtet, umfasst es alle Lebensräume der in dieser Region vorhandenen Arten.

Da sich das wallonische Gebiet zur Hälfte aus landwirtschaftlichen Flächen zusammensetzt, spielen die Landwirte bei der Erhaltung und Entwicklung des ökologischen Netzes eine Schlüsselrolle.

Ökologisches Netz

[Interaktive Grafik]