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Natur und Landwirtschaft

Die Landwirtschaft spielt eine wichtige Rolle bei der Erhaltung der Biodiversität.

Landwirtschaftliche Zonen sind Lebensraum zahlreicher Tier- und Pflanzenarten, die unmittelbar mit den verwandten Kulturen und Verfahren verbunden sind. Extensive Landwirtschaft/intensive Landwirtschaft: Dies wirft viele Fragen auf, deren Antworten weitreichende Auswirkungen auf die landwirtschaftliche Biodiversität nach sich ziehen. Werden Wiesen beispielsweise später gemäht, können sich zahlreiche Pflanzenarten entwickeln. Erfolgt dagegen ein viermaliges Mähen pro Jahr, hat die Flora nicht den gleichen Entwicklungsspielraum. Entsprechend wirken sich landwirtschaftliche Praktiken auf das Erscheinungsbild der Natur in unserer Landschaft aus.

Neben wildlebenden Arten tragen aber auch Arten, die für die Erzeugung landwirtschaftlicher Produkte herangezüchtet wurden, zur landwirtschaftlichen Biodiversität bei.

Sowohl in unseren Breiten als auch anderswo haben die Landwirte im Laufe der Jahre Pflanzen- und Tierarten gewählt, die an die natürlichen Gegebenheiten angepasst sind. Mit der Intensivierung der Landwirtschaft verringerte sich diese Vielfalt. Von dem reichhaltigen Agrarerbe zeugen heutzutage Streuobstwiesen, das Ardenner Zugpferd sowie die Schafrasse „Roter Ardenner“.

Die Biodiversität bezeichnet die Vielfalt der Arten bzw. der Organismen und ökologischen Prozesse auf dieser Erde.

 

Streifen mit Ackerwildkräutern

© GRAE

Ardenner Zugpferd

© GRAE

Ehemaliger Bewässerungskanal

© AO

Lebende Hecke

© SD

Blumenwiese

© GRAE

Doppelzaun zur besseren Streuung der Tiere

© EG