TIPP DES TAGES

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AgriNature und LIFE-Projekte

Offene Landschaften von biologischem Nutzen stehen häufig mit menschlichen Aktivitäten im Zusammenhang. So entwickelt sich die Fauna und Flora einer Wiese beispielsweise nach der dort erfolgten Bewirtschaftung.

Entsprechend führten die Einstellung der Landwirtschaft bzw. – im Gegensatz dazu – die intensive Landwirtschaft dazu, dass es bestimmte Lebensräume nicht mehr gibt.

Wenn Landschaften lange nicht mehr bewirtschaftet oder geschädigt wurden, muss zunächst eine Sanierung erfolgen, damit sich wildlebende Tier- und Pflanzenarten wieder ansiedeln können.

Das 1992 lancierte EU-Förderprogramm LIFE (Finanzierungsinstrument für die Umwelt) zielt darauf ab, Projekte zur Sanierung der Umwelt, der Entwicklung der Biodiversität und der Verbesserung des Umweltmanagements zu fördern.

In der Wallonie sind die Landwirte Partner von LIFE-Projekten und wichtige Akteure bei der Wiederherstellung von Lebensräumen, die mit früheren landwirtschaftlichen Aktivitäten zusammenhingen.

Beispielsweise müssen nicht mehr bewirtschaftete Wiesen zunächst abgeholzt und anschließend mehrmals gemäht werden, wobeit das Heu zu entfernen ist. Erst danach kann sich wieder die gewünschte Flora ansiedeln. Doch auch nach der Sanierung ist regelmäßige Pflege erforderlich, damit die Früchte der geleisteten Arbeit nicht verloren gehen.

 

Life-Habitat der Flussperlmuschel

© GM

Hackbau

© HP

Das Plateaux des tailles

© HP

Blühende Heidelandschaft

© RD