TIPP DES TAGES

  • Les reines de la nuit

 

Die Fensterschwalbe

Ökologie:

Nach der Überwinterung auf dem afrikanischen Kontinent (Zentral- und Westafrika) kehrt die Fensterschwalbe im April in unsere Breiten zurück. Fensterschwalben sind kleiner als Rauchschwalben, und das Schieferblau ihres Rückens und ihrer Flügel steht im Kontrast zum weißen Bauch und Hals. Ein weiterer Unterschied gegenüber Rauchschwalben ist der wesentlich kleinere V-Ausschnitt des Schwanzes.

Die ursprünglich an Felswänden nistende Art hat sich inzwischen an den menschlichen Lebensraum angepasst. Entsprechend baut sie ihr aus Erdreich und Speichel bestehendes Nest inzwischen an Überhängen von Gebäuden wie Häusern, öffentlichen Gebäuden, Brücken usw. Das erste Gelege erfolgt Ende Mai/Anfang Juni und umfasst vier bis fünf Eier.

Da sich Schwalben von Insekten ernähren, sind sie häufig in der Nähe von Teichen anzutreffen, in deren Umfelder sie Erdreich für das Nest und reichlich Nahrung finden.

Verbreitung:

Obwohl die Art nicht bedroht und in der ganzen Wallonie heimisch ist, schwinden die Bestände vor allem im städtischen Raum. Man nimmt an, dass dies auf einen Mangel an Erdreich zum Nestbau sowie auf die, infolge der Luftverschmutzung, sinkende Zahl von Insekten zurückzuführen ist.

  • Aktivitätszeit: Mitte April bis September
  • Vorkommen: überall
  • Status: nicht bedroht
  • Lebenserwartung: 10-15 Jahre

 

Fensterschwalbe

© CS

Fensterschwalbe

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Fensterschwalbe

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Fensterschwalbe

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