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Das Ardenner Zugpferd

Die Ardennen und die Famenne gelten als Wiege dieser widerstandsfähigen Zugpferdrasse. Ihre Haut ist häufig rotbraun (rötlich bis schokoladenbraun) oder stichelhaarig (weiße Haare mit anderen Farben). Etwas heller sind im Allgemeinen die Nasenspitze und die Augenkonturen sowie die Innenseite der Beine und der Bauch. 

Das Ardenner Zugpferd gilt seit dem Altertum als eines der besten Reit- und Zugpferde für leichtere Lasten, das für den Transport von Artilleriegeschützen eingesetzt wurde und Mitte des 19. Jahrhunderts eine Weiterentwicklung erfuhr. Einige Gruppen und Kreuzungen wurden speziell auf schwere Lasten in der Landwirtschaft ausgerichtet. Bis Anfang der 1950er-Jahre wurde die Rasse vorzugsweise von Landwirten als Arbeitspferd eingesetzt. Doch aufgrund der vermehrten Einführung landwirtschaftlicher Maschinen gingen die Bestände im Anschluss stark zurück.

Auch heute findet die Rasse noch als Zugpferd Verwendung, beispielsweise beim Holzrücken in Wäldern, aber auch für Freizeitaktivitäten wie das Ziehen von Gespannen.

Diese bedrohte lokale Rasse ist im Rahmen der AUM 6 förderfähig.

  • Gewicht eines Hengstes: 1000 kg
  • Gewicht einer Stute: 700 kg
  • Tragezeit: 11 Monate
  • Gruppe: Zug- und Gespannpferde

 

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